Über mich

Rahel Pinkall

Das ich Hebamme geworden bin, habe ich einer runden Hauseburtshebamme aus dem ländlichen Schwarzwald zu verdanken, der ich 5 jährig bewundernd in ihrem kleinen Fiat 500 hinterher schaute, mit der sie sich durch die Bergwelt kämpfte. Sie nahm mich mit auf eine ihrer Hausbesuchs- Touren und schenkte mir Einblick in das Leben von Familien auf entlegensten Bauernhöfen un der Bedürfniswelt von Schwangeren, Wöchenerinnen und Ihren Neugeborenen. Nebenbei verkaufte sie noch Schmierseife, die sie in großen Kübeln neben ihrem Hebammenkoffer in ihrem kleinen Kofferraum verstaut hatte. Diese Eindrücke haben mich ein Leben dann begleitet. Mein damaliges kindliches Staunen, schenkt mir heute noch das andächtige Gefühl, dass Schwangere eine grosse Schönheit umgibt.  

Auch später noch, als ich mich wartend auf einen Ausbildungsplatz an der Hebammenchule nach dem Abitur  zur Überbrückung an der Technischen Universität in Berlin in eine Studium der Anglistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft einschrieb, hat mich das begleitet. Als ich dort nach einem Semester ging, waren die Abschiedsworte der erstaunten Professorin: „oh, das ist ja sehr schade. Sie waren mit ihren charismatischen Vorträgen mal eine Licht am Horizont der Literaturwissenschaft.“ Dann fragte sie mich, ob ich denn ganz sicher sei zu gehen. Ich habe mich bedankt und ihr, um eine schöne Erfahrungen reicher, eine Rose übereicht. So wurde ich Hebamme in Berlin. 

Mein beruflicher Weg hat mich in Berlin, in Zusammenarbeit mit einer Praxis für pränatale Feindiagnostik ….(weiteres im PDF Link)